M.Müller & Sohn - Fachschule für Mode und Schnitttechnik in Düsseldorf

Schüler von einst - Die Fachleute von heute

Roland SchulerRoland Schuler (Peek & Cloppenburg) startete mit der Ausbildung zum Bekleidungsschneider und einem erfolgreichen Fachstudium in Bekleidungstechnik ins Berufsleben. Er konnte sein Fachwissen an der Fachschule M. Müller & Sohn weiter ausbauen und erwarb dort im Jahr 1990 sein Diplom als Schnitttechniker.

Bis 2002 sammelte der gebürtige Rheinland-Pfälzer als Modellmacher und Designer Berufserfahrung bei den Firmen Carl-Gross und Cinque. Nach drei Jahren bei der Firma Hugo Boss in der Schweiz war er bis 2012 als Technical Product Director bei der Firma Esprit in Ratingen im Rheinland tätig. Heute ist er Bereichsleiter des Technical Product Management und Mitglied der Geschäftsleitung der Firma Peek & Cloppenburg KG.

Der 43-Jährige hat die Zeit an der Fachschule M. Müller & Sohn sehr positiv in Erinnerung und sieht das damals erworbene Fachwissen heute als wichtige Grundlage für seine Karriere an.

Karin SchillerKarin Schiller (Lectra) arbeitet derzeit bei der Firma Lectra Deutschland GmbH als Business Developer und Senior Consultant für den Bereich Fashion. Sie ist in ihrem Bereich für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie alle osteuropäischen Länder zuständig. Auch die Länder der CIS Region wie etwa Russland, Ukraine und Weißrussland fallen in ihr Ressort.

Lectra entwickelt Software und Zuschnittsysteme und bietet ergänzende Dienstleistungen an. Dazu gehören im Modesektor beispielsweise die Bereiche Bekleidung, Accessoires und Schuhe.

Die Voraussetzung für ihre jetzige Tätigkeit war und ist das Verständnis für die Schnitterstellung und die Gradierung. Dieses Wissen konnte sie sich Anfang der 1980er Jahre in den Seminaren der Fachschule M. Müller & Sohn aneignen.

Joachim HenschJoachim Hensch (Hugo Boss) machte nach seinem Abitur eine Lehre zum Herrenschneider. Im Januar 1990 legte er seine Meisterprüfung ab. Darauf bereitete er sich mit dem Vorbereitungskurs der Fachschule M. Müller & Sohn und der Handwerkskammer in Düsseldorf vor.

Er nutze die Kontakte der Fachschule und wohnte während des Kurses im Kolpinghaus. Hensch kann sich noch gut erinnern: "Das Haus liegt glücklicherweise direkt an der Altstadt. Da waren die Abende beim Uerigen (Düsseldorfer Brauhaus) eine gern gesehene Abwechslung zwischen den Lernphasen."

Der heutige Modellabteilungsleiter der Firma Hugo Boss in Metzingen beschreibt seine Zeit an der Fachschule als fruchtbar und lobt die professionelle aber trotzdem unverkrampfte Atmosphäre. Das damals Erlernte sieht er als gute Grundlage für seine heutige Arbeit am Computer, wobei die eigentliche Lehre erst danach anfängt: auf dem Boden der Tatsachen, im Betrieb, im Alltag.

Manuela Quade-WerthManuela Quade-Werth (Windsor) begann ihren beruflichen Werdegang mit einer Damenschneiderlehre. Nach ihrem ersten Gesellenjahr absolvierte sie 1992 den Lehrgang „Schnitttechnik für Damenbekleidung“ bei M. Müller & Sohn. Als Bekleidungstechnikerin bestand ihre vorwiegende Tätigkeit bei den Firmen Lotz und Hospita Saeger aus manueller Gradierung.

Nach Einführung der ersten Schnittcomputer arbeitete die heute 42-Jährige ab 1994 bei den Firmen Klaus Steilmann, Vivaris Fashion und Hirsch zunächst als technische Angestellte, dann als Schnittdirektrice und danach als Leiterin der CAD-Schnittabteilung. Ein weiteres Jahr als CAD-Schnittleiterin bei der Firma Zaffiri schloss sich an, bevor Quade-Werth 2008 als Leiterin der Modellmacher zur Firma Windsor wechselte.

Dort ist sie bis heute für die Passformen aller Produktgruppen der Marken Windsor woman und JOOP! Woman verantwortlich. Ihre Arbeit besteht hauptsächlich aus Anproben und Durchsprechen der geforderten Schnittänderungen, in schwierigen Fällen auch mit dem Modellmacher am Lectra CAD-Arbeitsplatz.

Britta von BasedowBritta von Basedow machte ihren Abschluss bei M. Müller & Sohn im Jahr 1998. Bereits 2001 gründete sie in London zusammen mit dem Designer Saint-Hill ein eigenes Atelier.

Saint-Hill & Von Basedow ist heute das einzige britische Haute-Couture-Haus und zeigte seine Kollektionen bereits in Paris während der Haute-Couture-Woche.

 

Stefan HankeStefan Hanke (Dressler) absolvierte seine Ausbildung zum Bekleidungsschneider und sammelte bei den Firmen Bäumler, Regent und Rosner wichtige Berufserfahrung. Im Jahr 1994 ließ er sich bei M. Müller & Sohn zum Schnitttechniker für DOB und HAKA weiterbilden. Nach sieben Jahren als Modellmacher bei der Firma Hugo Boss in Metzingen ist er seit 2001 Leitender Modellmacher für Konfektion & Sportswear bei der Firma Dressler Bekleidungswerke Brinkmann und zusätzlich für die Qualitätssicherung verantwortlich.